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LAGO TRASIMENO - EINMAL RUNDHERUM AUF ZWEI RÄDERN

by - Februar 07, 2026



An einem sonnigen Morgen stand ich am Lago Trasimeno und dachte mir: Spazierengehen ist nett – aber heute brauche ich Abenteuer. Fünf Minuten später saß ich auf einer Vespa, die beim Starten klang, als hätte sie schon einiges erlebt. Perfekt. Genau mein Tempo.



Der Trasimeno ist ruhig, weit und fast schon meditativ. Kein Drama, kein Stress – selbst das Wasser scheint hier entschleunigt zu sein. Ich startete in Castiglione del Lago, wo die mächtige Festung so aussieht, als würde sie seit Jahrhunderten genau wissen, dass sie fotogen ist. Ein kurzer Stopp, ein Blick über den See, ein erstes Gefühl von „Hier könnte ich bleiben“.





Weiter ging es nach Passignano sul Trasimeno. Die Vespa schnurrte, der See glitzerte, und ich machte das, was man in Italien immer macht: einen Espresso-Stopp. Eigentlich wollte ich nur fünf Minuten bleiben. Es wurden vierzig. Niemand schien es eilig zu haben – also ich auch nicht.







In Tuoro sul Trasimeno wurde es historisch. Hier besiegte Hannibal einst die Römer. Ich stand da, schaute auf die friedliche Landschaft und dachte: Gut, dass heute nur Touristen und Radfahrer unterwegs sind. Die Vespa hatte jedenfalls keine Lust auf eine Schlacht und sprang erst beim zweiten Versuch wieder an.







In San Feliciano, einem ehemaligen Fischerdorf, roch es nach See, Sonne und Mittagessen. Die Boote schaukelten, die Zeit stand still, und ich begann ernsthaft zu überlegen, ob ich Fischer werden sollte -  blieb bei der Idee 😀.





Ein Abstecher nach Panicale brachte mich bergauf – und meine Vespa an ihre Grenzen. Dafür wurde ich mit einer Aussicht belohnt, bei der man automatisch leiser spricht. Enge Gassen, Blumen, absolute Ruhe. Einer dieser Orte, an denen man sich fragt, warum man eigentlich jemals woanders wohnt.






Der Lago Trasimeno selbst ist alt – sehr alt. Über 100.000 Jahre soll er auf dem Buckel haben, ist flach, warm und schimmert je nach Lichtfarbe von Grün bis Silber. Dazu kommen die drei Inseln: Isola Maggiore, Isola Minore und Isola Polvese. Besonders die Isola Maggiore wirkt, als hätte sie beschlossen, sich nicht mit der Moderne anzufreunden.

Den Trasimeno auf zwei Rädern zu umrunden war für mich weit mehr als nur ein Ausflug – es war ein Stück echtes Italien. Langsam, authentisch und voller Schönheit. Und während die Sonne begann, den See in goldenes Licht zu tauchen, wusste ich: Manchmal reicht ein Tag und eine Vespa, um sich ein bisschen zu verlieben.






Auch meine Gäste von etrusco-urlaub werden begeistert sein. Ich bin gespannt auf eure Eindrücke!


Für Informationen können Sie mich gerne anrufen:


Angelika Kallenberger

ETRUSCO-URLAUB
Ferienhausvermittlung
Case Vacanze/Agriturismi
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